Workshop Backtesting – Falsche Tradingkosten

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Eine weitere Falle beim Backtesting sind Kosten, die im Backtesting anders dargestellt werden als sie in der Realität tatsächlich vorkommen. So werden zum Beispiel Swapkosten für Positionen die über Nacht gehalten werden überhaupt nicht berücksichtigt. Aber auch der Spread wird falsch angezeigt. Natürlich kann ich mir hier einen Spread aussuchen, ich kann den aktuellen Spread nehmen oder ich kann mir eine feste Zahl auswählen. Ich nehme jetzt in diesem Fall einmal den aktuellen Wert, bin aber überhaupt nicht mit einem Konto verbunden. Wir starten unseren Backtest und stellen fest: Mein Spread wird hier oben mit 2 angezeigt, das liegt daran dass ich hier in diesem Programm über eine Comment-Zeile über die Funktion MarketInfo für das aktuelle Symbol den Spread ausgeben lasse. Und dieser Wert 2 wird sich auch nicht ändern, egal wie lange ich hier in diesem Simulationsumfeld trade. Allerdings ist das in freier Wildbahn ein bischen anders. Wenn wir uns hier einmal die aktuellen Spreadinformationen von Admiral Markets anschauen, dann stellen wir fest, dass sich diese Werte hier verändern. Im laufenden Betrieb auf einem echten Konto kann sich der Spread von Sekunde zu Sekunde zu einem anderen Wert verändern. Hier haben wir jetzt 1,8 und jetzt sind es 1,5 und jetzt sind wir schon bei 2,8. Jetzt sind es 1,2 und jetzt sind wir bei 2. Ich kann also je nachdem in welcher Sekunde ich eine Position eröffne bei manchen Brokern bis zum Dreifachen oder sogar noch mehr an Spreadgebühren bezahlen. Und das hier sind nur die attraktiven Devisenpaare! Hier unten bei Gold gibt es derzeit einen Spread von 33 Punkten und ich habe auch schon Devisenpaare gesehen bei denen der Spread saftig über 100 Punkten liegt. Wer wie ich viel am Wochenende im Backtestingmodul arbeitet, der wird sich vielleicht wundern, dass seine Spreadinformationen immer konstant bleiben. Das liegt daran, dass der Markt sich nicht bewegt. Und das kann bei den Ergebnissen im realen Trading zu erheblichen Abweichungen führen. Es macht also immer Sinn, das im Hinterkopf zu behalten!