Forextime erzeugt 414,44 € Verlust! Ein Broker verliert einen begeisterten Kunden…

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Man kennt ja diese Filme wo der Ehemann früher nach Hause kommt und die eigene Frau mit einem anderen Kerl im Bett findet.

So ähnlich fühle ich mich derzeit als (Ex-) Kunde von Forextime. Lange habe ich diesen Broker empfohlen und selbst genutzt, doch meine Zeit bei Forextime endet jetzt. Heute habe ich einen Verlust von 414,44 € realisiert, weil ich bei diesem Anbieter nicht mehr traden will und kann.

Forextime

Was ist passiert?

Vor ungefähr zweieinhalb Wochen bekomme ich ein Mail in dem angekündigt wird, dass Forextime beschlossen hat, die Regeln zu ändern. Die angekündigten "Verbesserungen" haben dazu geführt, dass mein vormals swapfreies Konto seit heute mit (natürlich für mich nachteiligen) Swap-Gebühren belastet wird.

Meine diversen Demokonten welche ich auf MyFxBook über Monate mit cashflow-positiven Ergebnissen und Profiten mühevoll hochgepäppelt habe, wurden deaktiviert.

Was bedeutet das?

Das bedeutet, ein Broker kann machen, was er will. Er kann jederzeit ein bestehendes Handelskonto "verbessern", was in diesem Fall bedeutet, dass ein  Nachteil für den Kunden entsteht. Er kann Demokonten nach Belieben schliessen, was bedeutet, dass man keine verlässlichen Langzeittests im Echtbetrieb durchführen kann. Er kann damit werben, swapfreie Konten anzubieten, aber er muss sich nicht an die vereinbarten Konditionen halten. Nicht einmal, wenn noch offene Positionen bestehen!

Was sind die Konsequenzen?

Zunächst einmal werde ich Forextime nicht mehr benutzen und niemandem mehr empfehlen. Das schliesst ca. 700 Kursteilnehmer bei Udemy.com mit ein.

Aber die Folgen sind durchaus noch weitreichender. Denn wenn ein Broker das tun kann, dann können es auch andere Broker tun. Meine vormalige Annahme, dass eine MIFID-Regulierung solche "Verbesserungen" verhindert, hat sich als falsch erwiesen. Ich brauche offensichtlich ein neues Kriterium, wenn ich einem "richtigen" Broker mehr als ein paar Euro anvertrauen will.

Darüber hinaus ist das ein Vertrauensbruch, auch für Kunden, die sich vielleicht in Zukunft für Forextime entscheiden, denn diese Leute wissen noch nicht, dass solche "Verbesserungen" möglich sind. Nirgendwo steht das.

Und was jetzt?

Eine Frage, die sich mir aufdrängt: Was jetzt? Wie soll man mit einem sechsstelligen Handelskonto jemals bei irgendeinem Broker langfristig profitabel handeln können, wenn der gegen das Interesse der eigenen Kunden einfach machen kann, was er will?

Welche Form von Vertrag kann man mit einem Anbieter schließen, die solche "Verschlimmbesserungen" ausschliesst?

Ich selbst war bereits bei einigen Brokern. Alpari UK hat zwei Tage nach der EURCHF-Krise am 15. Januar Insolvenz angemeldet und diverse Handelskonten mit in den Tod gerissen.

Bei Forextime kann ich nicht bleiben, denn dien ändern ihre Kontentypen nach Belieben und zum Nachteil ihrer ehemals zufriedenen Kunden.

Bei Roboforex habe ich eine AUDCHF-Position, die mir zwar einen Mords-Profit eingebracht hat, aber die zu einem Phantasiekurs geschlossen wurde, der in den letzten 15 Jahren auf keinem anderen Chart vermerkt ist, da er ungefähr 50 Prozent unter dem tiefsten Kurs seit mindestens dem Jahr 2000 liegt...

AUDCHF

 

 

Admiral Markets bietet zwar swapfreie Handelskonten ohne Zusatzkosten an, allerdings nur für Trader, die dem muslimischen Glauben angehören. Das bedeutet für alle Christen einen monetären Nachteil.

Wo also soll ich hingehen?

Welchem Broker soll ich nach dieser Erfahrung meine Finanzmittel zur Verfügung stellen und mich darauf verlassen, dass ich nicht in einem, zwei oder sieben Jahren eine Mitteilung erhalte, dass alle meine bisherigen Konditionen jetzt nicht mehr gelten und ich mich ohne Gegenwehr jetzt an die veränderten und für mich nachteiligen Konditionen anzupassen habe?

Kundenzufriedenheit lässt sich nicht wieder zusammenkleben!

Ich bin unzufrieden mit Forextime und ich werde vermutlich viele weitere Stunden damit verbringen, alle Empfehlungen die auf diesen Broker verweisen aus diversen Systemen zu entfernen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Kundenzufriedenheit nicht wieder hergestellt werden kann. Weder ein Bonus noch gute Worte können mich dazu bringen, wieder einem Broker zu vertrauen, der mein Vertrauen verloren hat und ich biete meinen eigenen Kunden eine zwölfmonatige Geld-zurück-Garantie auf einen Ganzjahreskurs, was eigentlich wirtschaftlich totaler Nonsens ist, aber gewährleistet, dass jeder meiner Kunden zu jeder Zeit die Möglichkeit hat, unsere in gegenseitigem Vertrauen getroffene Vereinbarung rückgängig zu machen wenn er nicht zufrieden ist.

Ich würde mir wünschen, für Broker würde das auch zutreffen. Ich würde mir wünschen, ich könnte bei einem Broker einen Zehnjahresvertrag zu den Konditionen abschliessen, die mir zusagen. Das würde ich mit Freuden tun. Jedes Kreditinstitut bietet Vertragskonditionen über 10 oder mehr Jahre an, zu denen man einen Vertrag abschließen kann bei dem man weiss, dass diese Konditionen auch juristisch von Bestand sind.

Ich würde mir das auch von meinem Broker wünschen! Falls also ein Broker diese Zeilen liest: Hier gibt es definitiv einen Markt, denn viele Trader sind unzufrieden mit ihrem Broker oder haben in der Vergangenheit bereits einmal schlechte Erfahrungen mit einem anderen Broker gemacht!