Forextrading unter extremen Verhältnissen

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To trade or not to trade?

Am kommenden Donnerstag wird die europäische Zentralbank eine Ankündigung machen. Alle rechnen damit, daß ein Investitionsvolumen von mindestens 500 Milliarden in Staatsanleihen den Eurokurs komplett in den Keller befördern wird.

Was also macht man, wenn man derzeit offene Positionen hat?

Es gibt aus meiner Sicht mehrere Möglichkeiten.

1. Wir beenden alle offenen Positionen und warten ab.

2. Wir lassen unser System laufen und hoffen auf ein gutes Ergebnis.

Und wieder einmal stehe ich vor der Frage: Will ich mich in vorauseilender Aufgabe selbst besiegen? Will ich vorab meine Positionen schließen obwohl ich weiß, daß sie aufgrund meiner eigenen Regeln geöffnet wurden. Und wenn ich diese Positionen schließe, nach welchen neuen Regeln will ich solche Situationen zukünftig noch automatisiert handeln können?

Und wenn ich meine Positionen nicht schließe, wie lange kann ich einen weiteren Absturz verkraften? Wie würde sich das anfühlen, wenn alle diese Prognosen stimmen und ich trotzdem mein System an die Wand gefahren habe, trotz all der Warnungen?

Aufgrund welcher Kriterien glaube ich an mein System? Glaube ich daran, weil ich die mathematischen Grundlagen verstehe? Glaube ich nur daran, so lange die Beträge klein genug sind, so daß mir nichts passieren kann? Der Euro fällt auf einen Stand von vor 9 Jahren und mein System hat das ausgehalten. Meine Kalkulation hat bisher funktioniert, aber kann ich ruhig schlafen, wenn ich weiß, daß solche Devisenbeben in weniger als 48 Stunden wieder bevorstehen?

Und was wäre, wenn alles besser verläuft als all die Experten erwarten, die keine blasse Ahnung davon hatten, daß am 15. Januar 2015 die Schweizer Zentralbank ein Devisenbeben auslösen könnte. Soll ich jetzt auf die gleichen Leute hören, die ich sonst ignoriere und die mich mit keinem Wort vor der letzten Devisenkatastrophe gewarnt haben?

Ich glaube diese oder ähnliche Fragen stellt sich im Moment so mancher Trader, gerade im Forextrading. Die Deutsche Bank hat 150 Millionen Minus gemacht am letzten Donnerstag. Mein Demokonto bei Alpari ist einer Insolvenz zum Opfer gefallen, die genau durch diese ungewöhnliche Marktlage ausgelöst wurde, die uns jetzt am gleichen Wochentag, genau eine Woche später wieder droht.

Ein asiatisches Sprichwort sagt: "Mögest Du in spannenden Zeiten leben". Aber eigentlich hatte ich mir Forex ausgesucht, weil es da kalkulierbare Risiken gibt.